Labor-Tour

Montag, 13. März 2017, ab 16:00 Uhr

Am Montag Nachmittag besteht ab 16:00 Uhr mit der Labor-Tour die Möglichkeit, die folgenden Schülerlabore bzw. Angebote für Schülerinnen und Schüler zu besuchen.

Wenn Sie eines der Labore besuchen möchten, melden Sie sich bitte bereits bei der Online-Registrierung dafür an, da zum Teil nur eine begrentze Teilnehmerzahl möglich ist!

Initiative Junge Forscherinnen und Forschen / Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

Ort: FHWS, Sanderheinrichsleitenweg 20

Leichtbau zählt zu den für unsere Wirtschaft und Umwelt so wichtigen Zukunftstechnologien. Eine Schlüsselrolle spielt diese Technologie vor allem im Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau, in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Bauindustrie. Für junge Menschen tut sich hier eine Vielzahl interessanter, teilweise ganz neuer Berufe auf.
Der Leichtbau-Schulbesuch wurde für Schülerinnen und Schüler ab der neunten Schulklasse konzipiert. Zwei Schulklassen bilden die „Kerngruppen“ für unseren Besuch und durchlaufen jeweils 45 Minuten die Lernstationen und das Groß-Experiment „Brückenbau“. An der Präsentation und der Berufsorientierung können - je nach räumlicher Kapazität- bis zu 300 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Konzipiert wurde das Schulbesuchsprogramm von der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF) und dem Verein Carbon Composites e.V. (CCeV). Regional durchgeführt und koordiniert wird er in der Region Mainfranken von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS).
Teilnehmer der Labortour erhalten eine kurze Einführung in das Thema und können eigenhändig die Experimente im Bereich Leichtbau durchführen.

Teilnehmerzahl: 30 Personen


SKZ – Das Kunststoff Zentrum

Ort: SKZ, Frankfurter Straße 15-17

Im Schülerlabor des SKZ simulieren die Schülerinnen und Schüler in fünf Teams einen Kundenauftrag. Sie entwickeln und erarbeiten das Design, sie lernen mit Maschinen und Werkzeug umzugehen, Kalkulationen zu erstellen, Produktqualität zu überprüfen und an Verbesserungen zu arbeiten. Das Kommunikationsteam ist zum Beispiel den ganzen Tag mit einer Kamera unterwegs, um den Tag zu dokumentieren. Zusätzlich ist es für den Informationsfluss zwischen den Gruppen verantwortlich.
Naturwissenschaften wie hier die Kunststofftechnologie außerhalb der Schule zu erleben, verschafft den Jugendlichen einen ganz besonderen Reiz: Es können Geräte und Techniken vorgestellt und ausprobiert werden, die in der Schule in der Regel nicht zur Verfügung gestellt werden können.
Die Jugendlichen sollen im Schülerlabor die Möglichkeit erhalten, sich selbstständig Wissen zu erarbeiten, Zusammenhänge zu erkennen, Abläufe zu überblicken und Entscheidungen zu treffen. Außerdem soll die verantwortungsvolle Arbeit im Team und das Interesse an Naturwissenschaften nachhaltig gefördert werden.

Teilnehmerzahl: 25 Personen


Didaktikzentrum M!ND

ENTDECKEN.EXPERIMENTIEREN.ERFORSCHEN

Ort: M!ND-Center, Campus Hubland Nord

Das Mathematische, Informationstechnologische und Naturwissenschaftliche Didaktikzentrum M!ND der Universität Würzburg bietet außerschulische Lernangebote für Schülerinnen und Schüler ab der Sekundarstufe I. In der Wissenschaftsausstellung Touch Science ENTDECKEN Schüler/innen naturwissenschaftliche Inhalte an interaktiven Hands-on Exponaten. Auf ca 350 qm können 5 Themeninseln erkundet werden: die Bandbreite reicht von mathematischen Knobeleien über Exponate zum menschlichen Körper bis hin zu Aspekten moderner Teilchenphysik.
In den Lehr-Lern-Laboren EXPERIMENTIEREN Schüler/innen unter der Betreuung von Lehramtsstudierenden zu spannenden Themen aus den verschiedenen Fachbereichen: von „Naturkatastrophen“ über „Färben mit Pflanzenstoffen“ bis zu Aspekten der Quantenphysik. Besonders interessierten Schülerinnen und Schülern bietet sich im Schülerforschungszentrum die Möglichkeit eigene Fragestellungen zu ERFORSCHEN.

Im Rahmen der Labortour können die Teilnehmer/innen nach einem kurzen Rundgang durch die Ausstellung Touch Science an ausgewählten Stationen aus verschiedenen Lehr-Lern-Laboren des M!ND experimentieren. An den Stationen aus den Fachbereichen Biologie, Chemie, Geographie, Mathematik, Informatik und Physik besteht die Möglichkeit, mit den jeweiligen Dozenten über Konzeption, Umsetzung und Erfahrungen aus dem Lehr-Lern-Labor-Betrieb ins Gespräch zu kommen.

Teilnehmerzahl: 50 Personen


Zentrum für Angewandte Energieforschung ZAE

KLIMA-UMWELT-ENERGIE: Die Ausstellung im Energy Efficiency Center

Ort: ZAE Bayern, Magdalene-Schoch-Straße 3, Würzburg

Das Energy Efficiency Center (EEC) mit seinem auffälligen weißen Membrandach erinnert an eine Zeltlandschaft und ist selbst ein Forschungsobjekt. In dem Energy Efficiency Center gibt es einen Info-Center mit einer Ausstellung „Energie Bauen“ und eine Umweltwand. Hier werden die Themen: ENERGIE ERFAHREN, NACHHALTIGKEIT ERKENNEN und FORSCHUNG ERLEBEN umfassend beleuchtet und ganzheitlich erfahrbar gemacht.

Neben einem Besuch der Ausstellung werden Führungen im Energy Efficiency Center angeboten. Würfelförmige Themenstationen und eine Umweltwand mit interaktiven Exponaten bilden die Themenkomplexe Klima und Energie, Ökologie, Ressourcenschonung mit den Schwerpunkthemen Nachhaltiges Bauen, Kreislaufwirtschaft, nachhaltiger Konsum und Stadtentwicklung ab. „Lebst Du auf zu großem Fuß? Wieviel Energie benötigen wir? Was ist „Graue Energie“? Wie schaut die Stadt der Zukunft aus?“– diese und viele weitere Fragen werden mit Hilfe von Tablets und einer eigens entwickelten App unter pädagogischen Aspekten kenntnisreich und unterhaltsam beantwortet.

Das Angebot der Ausstellung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II.

Für die Labortour werden neben einem Besuch der Ausstellung Führungen im Energy Efficiency Center angeboten.

Teilnehmerzahl: 40 Personen


LehrLernGarten (LLG)

Ort: Botanischer Garten

Der LehrLernGarten (LLG) als Projekt des Botanischen Gartens ist eine Plattform für Studierende unterschiedlichster Studiengänge, um praktische Erfahrung in der Wissensvermittlung zu erlangen. Das Spektrum reicht von der Sonderpädagogik und den Lehramtsfächern aller Schultypen (Grundschule, Sekundarstufe I und II) bis zu Studierenden der Fachwissenschaften (vor allem Biologie, Geografie) mit Interesse an Umweltbildung.
Im Rahmen von Lehrveranstaltungen haben Studierende die Möglichkeit, unterschiedlichste Themenbereiche zu erarbeiten und an einem außerschulischen Lernort mit Schulklassen praktisch umzusetzen. Methodisch umfassen die Veranstaltungen Führungselemente, Stationenlernen, Experimente sowie spielerisches, erlebnisbasiertes Lernen. Der Botanische Garten mit seiner Pflanzenvielfalt aus der ganzen Welt ist zudem prädestiniert, das Konzept der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) zu vermitteln. Durch die z.T. sehr aufwändigen Umsetzungen und den hohen Betreuungsschlüssel profitieren nicht nur die Studierenden, sondern auch die Schulen vom Programm des LLGs. Die Themen reichen weit über das Botanische hinaus (bis jetzt: Chemie, Geografie, Sozialkunde, Germanistik) und bieten vielfach die Möglichkeit, interdisziplinär zu arbeiten. Vermittelt werden neben fachspezifischen oder fächerübergreifenden Inhalten unterschiedliche Lernmethoden, aber auch allgemeine Kompetenzen im souveränen Umgang mit Gruppen.

Bei der Labortour werden nach einer allgemeinen Einführung in das Konzept des LLGs mehrere Lernprogramme beispielhaft vorgestellt: Bionik, Boden-Pflanze-Wasser, Welt im Schulranzen, Reise um den Globus, Klima und Vegetation, Wir und die Amazonasindianer, Naturzugang Wald und Wiese, Was blüht denn da. Die Themen wurden für unterschiedliche Zielgruppen konzipiert und zeigen die Vielfalt im LLG. Mitmachen ist erwünscht.

Teilnehmerzahl: 20 Personen


Mineralogischen Museum der Universität Würzburg

Sehen – Erforschen – Lernen

Ort: Mineralogisches Museum, Campus Hubland Süd

Das Mineralogische Museum ist Teil des Lehrstuhls für Geodynamik und Geomaterialforschung im Institut für Geographie und Geologie. Als Bindeglied zwischen Forschung, Lehre und Öffentlichkeit dient es nicht nur Studierenden und Lehrkräften als Aus- und Weiterbildungsstätte, sondern bietet Schülerinnen und Schülern aller Altersstufen und Schularten außerschulische Lernangebote. Neben den Exponaten in den Vitrinen bieten die Lehramts- und Bachelorstudierenden des Museumsteams originales Anschauungsmaterial zum Anfassen und Erforschen. Ergänzende Modelle dienen dem besseren Verständnis und an den Experimentierstationen lernen die Schülerinnen und Schüler das Erforschen geowissenschaftlicher Fragestellungen.
Ein Rundgang durch die Ausstellungsräume bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Gelegenheit das Museumspädagogische Angebot und die Lehr-Lern-Labore an ausgewählten Stationen kennen zu lernen. Die aktuelle Sonderausstellung „Abenteuer Farbe – von Azurblau bis Zinnoberrot“ lädt zum Mitmachen, Entdecken und Staunen ein. An den Stationen besteht die Möglichkeit Erfahrungen auszutauschen.

Teilnehmerzahl: 50 Personen


Virchow Schülerlabor am Rudolf-Virchow-Zentrum

Ort: RVZ, Josef-Schneider-Str.2, Haus D15

Im Virchow Schülerlabor können Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren in Rudis Forschercamp mit kleinen Experimenten die Naturwissenschaften von der spannenden Seite kennenlernen. Dabei bauen sie z.B. einen Vulkan oder extrahieren die Erbsubstanz aus einer Banane.
Im Virchowlab haben ganze Schulklassen ab der 9. Jahrgangsstufe die Möglichkeit alltägliche Labormethoden, wie z.B. die Polymerase-Kettenreaktion oder den ELISA kennenzulernen und selbst durchzuführen, indem sie ein Verbrechen aufklären und sich anschauen, wie schnell sich Seuchen und Infektionskrankheiten verbreiten können.

Teilnehmerzahl: 30 Personen