Programm



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Sonntag, 13. März 2016

Hotel am Triller, Trillerweg 57, 66117 Saarbrücken

17:00 Uhr
LeLa Jahreshauptversammlung (gesonderte Einladung)

Ministerium für Finanzen und Europa, Dienstgebäude Hardenbergstraße 6, 66119 Saarbrücken

19:00 - 22:00 Uhr
Ice Breaker


Montag, 14. März 2016

Universität des Saarlandes, Saarbrücken, Gebäude E2 5

ab 08:00 Uhr
Registrierung, Aufbau der Posterausstellung
Feierliche Eröffnung
09:00 Uhr
Grußworte

Prof. Dr. Volker Linneweber
Universitätspräsident

Ulrich Commerçon
Minister für Bildung und Kultur des Saarlandes

Prof. Rolf Hempelmann
Erster Vorsitzender LernortLabor - Bundesverband der Schülerlabore e.V.

Musikalische Umrahmung durch das
Flötenquartett des Städtischen Orchesters St. Ingbert
Plenarvortrag
10:00 Uhr
UB, BNE, NTU und SL - Die Rolle von Schülerlaboren für eine moderne Umweltbildung und nachhaltige Entwicklung
Prof. Dr. Ingo Eilks
Universtät Bremen, Chemiedidaktik
Networking
10:45 Uhr
Kaffeepause mit Poster-Präsentation und Firmenausstellung
Plenarvortrag
11:30 Uhr
Energie, Informatik und Umwelt - von Fidji bis zum erdnahen Orbit
Prof. Dr. Holger Hermanns
Universität des Saarlandes, Fakultät für Mathematik und Informatik
Networking
12:15 Uhr
Mittagspause (Mensa)
Informationsveranstaltung
13:45 Uhr
Sicherheit und Versicherungen im Schülerlabor
Auf dem Podium:
Gerhard Korz, Leiter der Rechtsabteilung der Universität des Saarlandes
Patrick Michels, Leiter des Amts für Arbeits- und Umweltschutz der UdS
Petra Heieck, Unfallkasse des Saarlands
Dr. Gerhard Mörsch, Dezernent Umwelt, Bildung, Bauen des Saarpfalz-Kreises
Prof. Dr. iur. Roland Michael Beckmann, Professur für Arbeitsrecht und Privatversicherung

Moderation: Richard Bräucker
Postersession
15:15 Uhr
Poster-Präsentation und Firmenausstellung (inkl. Kaffee)
In der Posterausstellung präsentieren Schülerlabore aus dem deutschsprachigen Raum in Europa ihre Projekte. Hier bietet sich die Möglichkeit ungezwungen mit den Laborbetreibern und -mitarbeitern ins Gespräch zu kommen, Experimente kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen, Kooperationen zu beschließen und vieles mehr.
Die Ausstellung von Fachfirmen ergänzt die Veranstaltung mit ihren interessanten Produktpräsentationen.

Labor-Tour
17:00 Uhr
Labor-Tour zu verschiedenen Schülerlaboren in Saarbrücken.

Aula der Universität

Networking
19:00 Uhr
Konferenz Dinner mit Dinner Speech
ÜberRückEinAusBlicke
Ulrike Peters
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Musikalische Umrahmung durch das
Städtische Orchester St. Ingbert


Dienstag, 15. März 2016

Universität des Saarlandes, Saarbrücken, Gebäude E2 5

Plenarvortrag
09:00 Uhr
Experimente mit Smartphone, Tablet-PC & Co.
Prof. Dr. Jochen Kuhn
Universität Kaiserslautern, Didaktik der Physik
Networking
09:45 Uhr
Kaffeepause mit Poster-Präsentation und Firmenausstellung
Workshops & Sessions
10:30 Uhr
Drei parallele Sessions mit Kurzvorträgen zu folgenden Themen:

1. MINT-Umweltbildung in Schülerlaboren (Workshop)
Chair: Petra Skiebe-Corrette

- Kurze Einführung in das Projekt (für diejenigen, die das Projekt noch nicht kennen)
- Vorstellung erster Daten aus der Umfrage zur MINT.ub
- Kurzvorträge als Einführung in das Thema "Was ist MINT.ub"

  1. Renger et al.: Aspirin & Co - Medikamenten-Rückstände im Wasser (Schwerpunkt: Interdisziplinäres Arbeiten)
  2. Stärkel: Energiewende in Schülerhände (Schwerpunkt: Methoden)
  3. Höhle et al.: CoBiKe - Coole Berufe im Klimawandel erforschen (Schwerpunkt: Berufsorientierung)
  4. Bäune et al.: GirlsGo4Green - Mit Energie das Klima wandeln (Scherpunkte: Besondere Zielgruppe Mädchen, Bildungslandschaften)
  5. Volz et al.: Regionale Klimafolgen beurteilen lernen - Bildungskonzept für Jugendliche im Geco-Lab Heidelberg (Schwerpunkt: Regionalität)

Daran schließt sich die Diskussion über Möglichkeiten in der Umsetzung von MINT.ub- Angeboten und der Transformation des Handelns im Schülerlabor an. Die Diskussion wird geleitet von den Fragen: Welche Methoden helfen bei der Umsetzung von Umweltbildung und Themen zur Nachhaltigkeit? Reicht es für die Meinungsbildung zur Nachhaltigkeit aus, ein entsprechendes Thema experimentell zu bearbeiten oder muss es mit den Methoden der MINT-Umweltbildung bearbeitet werden? D.h. müssen die Methoden zur Behandlung des Themas spezifisch für nachhaltiges Handeln ausgelegt werden? Muss das Schülerlabor vielleicht sogar Teil einer Bildungslandschaft sein und mit verschiedenen lokalen Akteuren zusammenarbeiten, weil nur auf diesem Weg Nachhaltigkeit entstehen kann? Ist es notwendig, dass das Schülerlabor selbst Nachhaltigkeitskriterien erfüllt, und welche sind dies? Wie wichtig sind für die Schülerinnen und Schüler Angebote zur Berufsorientierung, die einen Umweltbezug haben und warum?

2. Vielfältigkeit in der MINT-Landschaft: Was sind Charakteristika von Garagen, Schülerlaboren, Technikzentren, Umweltzentren, Hochschul-Lernwerkstätten u.a.
Chair: Eva Rehm, Andreas Kratzer

LernortLabor nutzt bisher sechs Kategorien zur Kennzeichnung der Zielsetzungen eines Schülerlabors. Eine Einrichtung kann natürlich auch mehreren Kategorien angehören. Die Kategorien sollen es Interessierten leicht machen, Schülerlabore zu vergleichen und ihr Profil richtig einzuschätzen, selbst wenn im Namen der Begriff „Schülerlabor“ gar nicht vorkommt.

Derzeit erleben wir eine neue Gründungswelle von Einrichtungen, deren Namen oft den Begriff „Maker“ beinhalten. Nicht zuletzt deshalb scheint es sinnvoll die Charakteristiken der veschiedenen Einrichtungen neu zu überdenken und zu diskutieren, ob unsere Kategorisierung Begriffsschärfungen oder Erweiterungen benötigt.

  1. Kirstin Gerber et al.: Authentische Forschung im Schülerlabor - praxisbezogene Umweltbildung
  2. Claas Wegner et al.: Kolumbus-Kids - entdecken, begeistern, fördern - Ein Enrichmentangebot für nat. begabte SchülerInnen
  3. Markus Peschel: Lernwerkstätten und Schülerlabore an der Universität des Saarlandes
  4. Marika Kapanadze et al.: Project „Chain Reaction“
  5. Claas Wegner et al.: Die Technik und ihre natürlichen Vorbilder
  6. Anke Neuhaus: Schülerforschungstage im TECHNOSEUM
  7. Birgit Kahler: FabLab München

3. Wirksamkeit von Schülerlaboren: Messbar?
Chair: Silke Vorst

Die Vortragssession bietet einen Überblick über laufende Forschungen in Schülerlaboren und stellt deren Ergebnisse vor.

  1. Schwarzer et al.: Erwartungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Schülerinnen und Schülern an einen Schülerlaborbesuch
  2. Stamer et al.: Authentisches Lernen im Schülerlabor - Förderung der authentischen Wahrnehmung von Naturwissenschaften im Schülerlabor klick! durch Einblicke in die Forschung
  3. Siegmund et al.: Ist die Wirksamkeit von Schülerlaboren messbar? Konzeption und Ergebnisse von Fallstudien im Geco-Lab Heidelberg
  4. Wendt: Lernen an der experimenta: Ganztages- oder Halbtageskurs "Starke Stärke" (Konzeption und Implementation)
  5. Itzek-Greulich: Was ist effektiver?
  6. Huwer et al.: Schülerlabor-on-Tour - Eine Wirksamkeitsanalyse
  7. Blatter: Einfluss von Schülerlaboren auf Studienanfängerzahlen
Networking
12:00 Uhr
Mittagspause (Mensa)
Knowledge-Café
13:30 Uhr
Knowledge-Café
(vergleiche den Eintrag bei Wikipedia zum System des Knowledge-Cafés)

Es werden folgende Thementische angeboten:
  1. Wirksamkeitsmessung im eigenen Labor - Kann ich das tun, wie kann ich das tun?
    Moderation: Christoph Pawek
  2. Zusammenarbeit Schule - Schülerlabore
    Moderation: Dörthe Krause, Andreas Töpfer
  3. Austausch von Schülerlabor-Experimenten: Ist OER (Open Educational Ressources) eine Lösung für den fairen Umgang?
    Moderation: Dieter Müller, Olaf Haupt
15:00 Uhr
Zusammenfassung der Ergebnisse des Knowledge-Cafés
Resümee der Tagung
Ausblick auf die Tagung 2017 in Würzburg
16:00 Uhr
Ende der Tagung