1. Begleitforschung in Lehr-Lern-Laboren


Chairs: Thomas Trefzger, Markus Elsholz

In Lehr-Lern-Laboren experimentieren Schülerinnen und Schüler unter der Betreuung von Lehramtsstudierenden in Räumen der Hochschule. Damit bilden Lehr-Lern-Labore berufsfeldrelevante Praxisbezüge, die im Vergleich zu herkömmlichen Schulpraktika in ihrer Komplexität deutlich reduziert sind. Nicht zuletzt deswegen wird Lehr-Lern-Laboren großes Potenzial für die Überführung von theoretischem Wissen in professionelles Handeln zugeschrieben. Die Session „Begleitforschung in Lehr-Lern-Laboren“ möchte die verschiedenen Realisierungen der Lernumgebung „Lehr-Lern-Labor“ theoriefundiert diskutieren und aktuelle Befunde zu Wirkmechanismen im Hinblick auf die Professionalisierung der Studierenden beleuchten.

Im ersten Block der Session sollen Kurzvorträge der Teilnehmer/innen Einblick in Lehr-Lern-Labor-Konzepte geben, sowie Instrumente und Ergebnisse der Begleitforschung vorstellen. Im zweiten Block möchten wir den Input aus den Vorträgen gemeinsam sortieren und mit dem Ziel diskutieren, Instrumente und zu erhebende Konstrukte zu identifizieren, deren evtl. standortübergreifender Einsatz neue Einblicke in das Potenzial von Lehr-Lern-Laboren für die Lehrerbildung verspricht.


2. Lab2Venture – ein Modell mit Potential

Chairs: Martina Parrisius, Dörthe Krause, Stefan Apel

Selbstständiges Handeln und unternehmerischer und erfinderischer Geist sind Fähigkeiten, die mehr denn je Garant für ein erfolgreiches Berufsleben, aber auch für die Stärkung unserer jeweiligen Standorte Schule und Schülerlabor stehen. Im Modell Lab2Venture – einer engen Zusammenarbeit Schule, Schülerlabore, TheoPrax und Deutsche Kinder- und Jugendstiftung mit externen Partnern aus Forschung und Wirtschaft, wurde dies erfolgreich in den letzten 3 Jahren umgesetzt. Neben über 60 Projektarbeiten, die von Schülerteams betreut durch Schule und Schülerlabor erfolgreich bearbeitet wurden, entstand durch die Mitarbeit aller Beteiligten ein Wegweiser, der von allen an diesem Modell Interessierten genutzt werden kann. Beteiligte aus den 12 Schülerlaboren, Schulen, Betreuern sowie den beteiligten externen Partnern, die die jeweiligen Aufgabenstellungen gaben, werden in diesem Workshop ihre Erfahrungen wiedergeben.

Workshop
Gemeinsam mit den Teilnehmenden soll das Potential von Lab2Venture geklärt werden: Hemmnisse und Chancen, Abläufe, Rahmenbedingungen, Voraussetzungen, Unterrichtsintegration, Unterstützungen, Anpassungen des Modells.


3. Vielfältigkeit in der MINT-Landschaft

Chair: Andreas Kratzer

Auf unserer Tagung 2016 haben wir über die Vielfältigkeit der MINT Landschaft diskutiert. Es zeigte sich, dass die boomenden Maker-Lernorte sich auch für die Zielgruppe der Schülerlabore öffnen und nicht nur Plätze für hochengagierte erwachsene Bastler sind. Die Ausrichtung dieser Lernorte ist ziemlich klar umrissen. Es wird entwickelt und produziert und,zumindest bei FabLabs und Makerspaces,kommen dabei computerbasierte Entwickelungs- und Produktionstools zum Einsatz.
Das klar umrissene Profil legt es nahe eine eigene Kategorie für diese Lernorte einzuführen. Im Workshop soll dies diskutiert werden und eine Beschreibung der Kategorie soll erarbeitet werden.


4. „Medikamenten-Rückstände im Wasser“ – Wasseranalyse & Co
Lehrerfortbildung in der MINT-Umweltbildung

Chair: Anke Renger

In diesem Workshop soll eine Lehrerfortbildung konzipiert werden, die es sowohl den Schülerlaboren ermöglicht diese Fortbildung durchzuführen. Als auch den Schulen Möglichkeiten bietet, praktische Versuche umzusetzen. Dies beinhaltet z.B. Themen wie Trinkwasser, Reinigungsverfahren, Kläranlagen, Düngen in der Landwirtschaft, chemische Analysen, aber auch gern verwandte Themen, die etwas mit Wasser zu tun haben. Der Workshop wird sowohl theoretische Aspekte in Form von Impulsvorträgen beinhalten, als auch Anleitungen für einfache praktische Versuche z.B. zur Analyse von Wasserproben. Für 1 der 6 Impulsvorträge (5 Minuten) im ersten Teil können Sie sich gern mit einem Abstract bei Ihrer Anmeldung bewerben. Im 2. Teil des Workshops werden Sie gemeinsam Lehrerfortbildungen mit Hilfe verschiedener Bausteine konzipieren und vorstellen.




5. Lehrer als Multiplikatoren für die Wissenschaftskommunikation eines Forschungsinstituts
Lehrerfortbildung in der MINT-Umweltbildung

Chair: Holger Winkler

Häufig finden Themen von aktueller gesellschaftlicher Relevanz sehr spät ihren Weg aus der aktuellen Forschung in die Schulbücher und in die Schulen. Das ist vor allem auch im Kontext der Meeresforschung mit all ihren Dimensionen der Fall. Das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg arbeitet im Rahmen seiner Wissenschaftskommunikation auch mit Schulklassen zusammen an Konzepten, um diesen Weg zu verkürzen. In diesem Workshop sollen zunächst Wünsche und Vorstellungen zum Thema "Wissenschaftskommunikation" konkretisiert und ein Schulbezug formuliert werden. Möglicherweise können bestehende Projekte vorgestellt werden. Zudem soll die Möglichkeit bestehen, Perspektiven und Konzepte der Umsetzung zu entwickeln und zu diskutieren (Abstimmung von Themen, Dauer einer Fortbildung zu einem Thema, möglich Formate der Umsetzung usw.). Letztendlich sollen die grundsätzlichen Prozesse benannt und beschrieben werden, die für ein Konzept notwendig sind, in dem Lehrer als Multiplikatoren der Wissenschaftskommunikation agieren können.


6. (Thema folgt)
Lehrerfortbildung in der MINT-Umweltbildung

Chairs: Katrin Schöps, Katrin Knickmeier

Die Beschreibung der Inhalte folgt.


7. Erneuerbare Energien in der Schule
Lehrerfortbildung in der MINT-Umweltbildung

Chair: N.N.

Die Beschreibung der Inhalte folgt.